Wellner GmbH - Magazin

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Gesundheitsbranche: Rufanlagen und IT-Netzwerke

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Ackermann_Rufanlagen_im_IT-Netzwerk.pdf (2.33 MB)
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Die Integration der Infrastruktur von Kommunikationssystemen geht auch im Gesundheitsbereich mit schnellen Schritten voran. Vor allem Kostenersparnisse sind der Haupttreiber dieser Entwicklung, die dahin führen wird, dass eines Tages nahezu die komplette Informations-, Kommunikations- und Sicherheitstechnik in einem IP-basierten Netzwerk integriert wird. Auch vor Rufanlagen macht diese Entwicklung nicht halt. Welche neuen Entwicklungen es gibt und welche rechtlichen Rahmenbedingungen zu beachten sind, können Sie diesem Whitepaper der Firma Ackermann (ein Geschäftsbereich der Honeywell-Gruppe) entnehmen.

Wir in der Leipziger Volkszeitung am 27.10.2010

Grimma

Auf Langfinger stets ein Auge

Simone Prenzel

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Foto: Andreas Röse

Geschäftsführer Jörg Wellner stellt den mobilen Überwachungscontainer vor.

Gerichshain. Für Langfinger brechen schwere Zeiten an. Die Firma Wellner Kommunikation/Automatisierung GmbH hat innovative Überwachungstechnik entwickelt, die Firmenchefs deutschlandweit wieder ruhiger schlafen lässt.

In einem unscheinbaren Metallgehäuse versteckt sich Equipment, das Diebe auf frischer Tat ertappt. „Unser Videoüberwachungscontainer ist mit einer Kamera und sensiblen Bewegungsmeldern ausgestattet", erläutert Jörg Wellner, Geschäftsführer des 30-Mann-Unternehmens. Das Besondere: Der Container ist auch dort einsetzbar, wo weder Strom noch Datenanschluss anliegen.

Etwa ein Jahr haben Spezialisten des Gerichshainer Mittelständlers an der Erfindung getüftelt. Der Anstoß kam von einem Recyclingunternehmen, das seit Jahren zu Wellners Kunden zählt. „Die Firma hat massiv mit Schrottdiebstählen zu tun. Besonders dreist setzten die Langfinger dem Betrieb bei der Demontage von Bahngleisen in Brandenburg in der Nähe der polnischen Grenze zu. Mehrmals in der Woche verschwand das wertvolle Metall von der Baustelle – und an die Experten für Sicherheitstechnik in Gerichshain erging der Hilferuf, sich etwas einfallen zu lassen. „Inzwischen hat die Kabine ihren Praxistest mit Bravour bestanden", freut sich Jörg Wellner, der an der TU Chemnitz promoviert hat. Die neue Technik made in Gerichshain schlug die Gleisdiebe in die Flucht. Was sie besonders verstört haben dürfte: Bei ihren Beutezügen fernab jeglicher Zivilisation wurden sie laut und deutlich angesprochen. „Die Überraschung kann man sich vorstellen: Die Diebe sehen zwar niemanden, werden aber von einem Wachschutz, auf den der Alarm aufgeschaltet ist, beobachtet und quasi mit versteckter Kamera gestellt."

Die Einsatzmöglichkeiten für den Videocontainer seien vielfältig, sieht der 40-jährige Firmenchef durchaus auch internationale Vermarktungschancen. „Das ist interessant für Konzerne, die Großbaustellen überwachen müssen, oder auch Firmen in abgelegenen Gewerbegebieten. Auch für die Kontrolle von Park- und Lagerplätzen, Recyclinghöfen, Solar- und Windparks kommt unsere Technologie in Frage." Selbst im landwirtschaftlichen Bereich gebe es Bedarf: So könne man auf wertvolle Nutzflächen oder Tierkoppeln stets ein Auge haben. Die Technik sei an jedem Ort einsetzbar, könne auf einen Hänger geladen und im Bedarfsfall auch gemietet werden. „Und man muss nicht wie bei normaler Videoüberwachung üblich, meterweise Kabel ziehen." Zum Patent sei die Erfindung bereits angemeldet.

Erfolgreich ist das Dienstleistungsunternehmen, das nach der Wende mit dem Aufbau von Telefonanlagen begann, inzwischen in vielen Bereichen. So werden komplette Kommunikations- und Sicherheitssysteme für Krankenhäuser installiert. Erst im vorigen Jahr habe man einen größeren Auftrag an der Forensischen Klinik in Leipzig-Dösen realisiert. Beim Telefon gehe der Trend dahin, „dass wir für Firmen komplette Anlagen betreiben." So sorge man zum Beispiel bei einem großen Solarzellenhersteller in Sachsen-Anhalt dafür, dass über 2000 Apparate funktionieren. Dieses Modell lohne sich besonders für Firmen, die dynamisch aufgestellt sind und hohe Ansprüche an ihre Kommunikationstechnik haben. Gut im Geschäft sei man auch bei einem großen deutschen Lebensmitteldiscounter. „Für diesen Kunden haben wir am Verwaltungssitz in Neckarsulm ein komplett neues Rechenzentrum datentechnisch verkabelt." Noch in diesem Jahr folge ein Auftrag für dessen Landesverwaltung in Spanien. „Die Wirtschaftskrise haben wir erstaunlich gut überstanden", berichtet Jörg Wellner. „Wir konnten unseren Umsatz von drei auf zuletzt vier Millionen Euro steigern." Um sich weiter am Markt behaupten zu können, werde es immer wichtiger, geeignetes Personal ans Unternehmen zu binden. „Ich könnte sofort fünf Leute einstellen, wenn ich sie finden würde", offenbart Wellner durchaus Engpässe. Schon jetzt hat er sich die Berufsmessen an den Gymnasien in Wurzen und Grimma im Kalender notiert. „Wir wollen als Unternehmen schon frühzeitig auf uns aufmerksam machen, damit der Nachwuchs hier bleibt."

 

© LVZ-Online, 26.10.2010, 14:21 Uhr

http://nachrichten.lvz-online.de/region/grimma/auf-langfinger-stets-ein-auge/r-grimma-a-56789.html

Neuheit: Mobiler Videoüberwachungscontainer

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Zu unserer Hausmesse am 20.10.2010 haben wir erstmals der Öffentlichkeit unseren neu entwickelten mobilen Videoüberwachungscontainer vorgestellt. Das Produkt wurde von uns in den zurückliegenden Monaten entwickelt und unter dem Aktenzeichen 10 2010 047 784.2 zum Patent angemeldet.

Der Hauptnutzen unserer Erfindung ist, dass man unabhängig von Strom und Datenanbindung Objekte im Außenbereich Tag und Nacht videobasiert überwachen kann und präventiv agieren kann, wenn eine Gefahr automatisch erkannt ist. So ist für zu überwachende Objekte, wie z.B. Baustellen und abgelegene Firmenstandorte, kein teurer Wachschutz vor Ort notwendig. Das System kann auf einen Fernüberwachungsleitstand aufgeschaltet werden. Das Wachpersonal wird augenblicklich informiert, wenn eine verdächtige Bewegung erkannt wurde und kann sich Live-Bilder ansehen. Sollte sich herausstellen, dass Unbefugte das Objekt betreten haben, so können diese Personen direkt über ein integriertes Lautsprechersystem angesprochen und vertrieben werden. Umfangreiche Tests haben ergeben, dass dieses Prinzip der vorbeugenden Überwachung äußerst erfolgreich und effizient ist.

Der Container selber kann beliebig transportiert werden und ist damit überall universell einsetzbar. Die einzige Voraussetzung ist ein vorhandenes Signal eines Mobilfunkbetreibers für die Datenanbindung an einen Leitstand bzw. zur Aufschaltung auf einen PC bzw. Smartphone.

Weitere Details können Sie dem Flyer entnehmen. Gerne können wir Ihnen Teststellungen unseres Systems anbieten, eine Vermietung des Videoüberwachungscontainers ist selbstverständlich auch möglich.

UC und NAC: Sicherheit in Unified-Communication-Umgebungen

UC und NAC: Sicherheit in Unified-Communication-Umgebungen

Von: Markus Nispel, Vice President Solutions Architecture, Enterasys Networks

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Sicherheit und effektives Netzmanagement in einer Unified-Communications-Umgebung müssen sich nicht diametral gegenüber stehen. Mit der richtigen Lösung auf der Basis offener Schnittstellen sowie der intelligenten Integration in bestehende und neu zu schaffende Workflows kann eine Network-Access-Control-Lösung einen wesentlichen Beitrag zur Verringerung der Betriebskosten einer Unified-Communications-Infrastruktur leisten.

Die Konvergenz der Netze auf ein einziges IP-basiertes Netzwerk stellt höchste Anforderungen an die Verfügbarkeit und Sicherheit der gesamten Infrastruktur. Zudem ergeben sich für den Betrieb einer Unified-Communication-Umgebung (UC), insbesondere auch bei der Migration von traditioneller IP-Telefonie zu VoIP, Fragen zum automatischen Rollout von Endgeräten, der Konfiguration von Netz- und Endgerät sowie zusätzlicher Services wie Location-Tracking (zwecks Troubleshooting aber auch für Dienste wie Notruflokalisierung - „E911" Problematik - und erweiterte Presence-Funktionen) die in einer TDM Umgebung selbstverständlich sind.


Mit „OCS LIA" präsentiert die Siemens Enterprise Communications Group ihre erste Lösung, die Netzwerk- und Voice-Management in Kundennetzwerken effizient kombinieren und die zuvor genannten Anforderungen umsetzen kann:

·         OCS-LIA sichert die Verfügbarkeit von Echtzeitapplikationen und dadurch der Business-Kontinuität in IP-Umgebungen durch die dynamische Zuweisung von QoS- und Security-Parametern (VLAN und Access-Listen) am Access-Port/Access-Point.

·         Durch die gebotenen Location-Services für IP-Telefone, Rufnummern, Endgeräten und Benutzern sowie der Erfassung des Endgerätestatus in Echtzeit vereinfacht sich das Fehlermanagement. 

·         Heutige und zukünftige Compliance-Anforderungen an konvergente Netzwerke und IP-Infrastrukturen werden durch Netzwerkzugriffssicherheit, Loggen von Events und Kontrolle über Softwareversionsstände der Endgeräte realisiert.

Die OCS LIA Lösung besteht aus drei Hauptkomponenten:

·         Hipath-DLS-Software,

·         Enterasys NAC-Produktsuite und 

·         Openscale Professional Services.

2. Die Hauptkomponenten

Hipath-DLS-Software:

Der DLS stellt eine Hipath-Management-Applikation zur Verfügung, die Kunden und Service-Mitarbeitern eine integrierte Lösung zur Verwaltung von IP-Geräten (IP-Telefonen und IP-Clients) in Hipath-Netzwerken bietet. Das Verwaltungs-Tool beinhaltet Funktionen wie Software-Bereitstellung, Configuration-, Inventory-, Security Management und spezielle Endanwenderdienste wie Plug&Play und Mobilität. Die Plug&Play-Funktionalität des DLS ermöglicht die automatische Übertragung aller Parameter, die ein IP-Gerät benötigt, wenn es aktiviert wird.

Mit der Mobilitätsfunktionalität des DLS werden die persönliche Konfiguration und die persönlichen Daten eines Benutzers (z.B. Tastenbelegung, Telefonbuch, Ruflisten, Klingelton, Bildschirmschoner etc.) mobil. Diese Benutzerdaten werden vom DLS gespeichert und auf dem Telefon bereitgestellt, auf dem sich der mobile Benutzer anmeldet. Mit OCS-LIA kann der DLS auch dynamisch IP Endgeräte abhängig vom Ort konfigurieren - dies kann mit der Mobilitätsfunktion auch verknüpft werden.

Enterasys Network-Access-Control:

Enterasys Network-Access-Control (NAC) ist eine umfassende pre- und post-connect NAC-Lösung, die auf offenen Standards beruht und in Netzwerken beliebiger Hersteller eingesetzt werden kann. Durch den Einsatz von Enterasys NAC-Appliances (NAC-Controller und/oder NAC-Gateway) können IT-Administratoren sicherstellen, dass User und Geräte die erforderlichen Netzwerkservices zur Verfügung gestellt bekommen: abhängig von User (Rolle), Gerät, Zeit, Lokation, Gerätekonfiguration und genutztem Authentifizierungsverfahren.

Bei OCS-LIA sendet das NAC-Management die Daten über die Lokation der Teilnehmer, die es über NAC sammelt, via Web-Services an den DLS. Der DLS füttert das NAC-System mit den Identitätsdaten erlaubter Endgeräte.

Professional Services:

Openscale Professional Services sind Teil der OCS-LIA-Lösung, damit das Consulting und die Implementation des Projekts effizient durchgeführt werden kann und die Kundenzufriedenheit sichergestellt wird.

3. NAC für das Endgeräte- und User-Management

Viele Anwender möchten zunächst einmal nur wissen, wer und was überhaupt an ihrer Infrastruktur angeschlossen ist. Das heißt ein „Asset Discovery" und ein entsprechendes Tracking von Geräten sind Funktionen, die man durch den Einsatz von Enterasys NAC automatisch mitgeliefert bekommt - hierbei ist die Detailtiefe und die Möglichkeiten, auf diese Daten zuzugreifen, hervorzuheben. Darauf aufbauend kann eine Trennung von Gästen (Consultants, Entwicklungspartner etc.) und eigenen Mitarbeitern mit vom Unternehmen gemanagten Desktops und Laptops sowie sonstigen Geräten wie VoIP-Phones, Überwachungskameras und sonstige Facility-Management-Geräte durchgeführt werden. Da die erlaubten VoIP/UC-Endgeräte vom DLS geliefert werden ist auch dieser Schritt für das initiale Rollout automatisiert.

Eine interessante Erweiterung von Standardinformationen (ohne die Verwendung von Softwareagenten) wie MAC/IP/Hostname/Betriebssystem/Switch/Port/Zeit bietet eine Verknüpfung mit Kerberos an, was bei der Authentifizierung von Nutzern unter anderem. in einer Microsoft-Active-Directory-Umgebung Standard ist. Hierbei ist ohne eine netzbasierte Authentifizierung wie 802.1x dennoch die Möglichkeit gegeben, den aktuell am System angemeldeten Benutzer zu erfassen und in der NAC-Datenbank abzulegen. Diese Information wird von den Netzkomponenten mitprotokolliert und kann später auch nochmals weiterverwendet werden. Eine zusätzliche und wertvolle Information für auf UC-Software basierte Implementierungen auf „normalen" Desktops und Laptop Systemen.

Damit gehört das Suchen nach (neuen) Geräten am Netz der Vergangenheit an. Diese werden automatisch erfasst und auch Bewegung erkannt und dokumentiert. Eventuell speziell für diese Anwendung beschafften Tools können getrost abgeschaltet werden.

Weiterhin verringert sich auch die Zeit beim Troubleshooting beziehungsweise am Helpdesk, da die Nutzerinformation direkt mit eingebunden ist und lästige Mehrfachabfragen -- um die Gerätedaten eines Nutzer zu bekommen -- nach dem Erstkontakt mit dem Nutzer „Hallo hier ist Hans Müller, ich habe ein Problem" der Vergangenheit angehören.

4. Adaption von Fremdsystemen

Ausgangspunkt für die Nutzung und den Austausch von Daten zwischen der NAC-Lösung und anderen Unternehmensdatenbanken (und natürlich auch dem DLS) sind offene Schnittstellen. Hierbei hält auch der SOA-Gedanke (Service-Oriented-Architecture) Einzug, der eine Partitionierung von monolithischen Applikationen mit mehrfach vorhandenen identischen Funktionen wie Nutzerverwaltung etc. in flexible, modulare Applikationen propagiert. Diese unterhalten sich dann untereinander über so genannte Web-Services, um die jeweils benötigen Daten von den dafür zuständigen Applikationen zu bekommen. Es kommt seit längerem nun XML (eXtensible-Markup-Language) zum Einsatz in Verbindung mit der Interfacebeschreibung durch die WDSL (Web-Services-Description -Language).

Der Einsatz von Web-Services als NAC-Management-Interface bietet nun vielfältige Möglichkeiten zum automatisierten Austausch und Synchronisation der zuvor ermittelten Endgerätedaten mit statischen Inventar- und Nutzerdatenbanken im Unternehmen.

Ein Beispiel ist wie erwähnt OCS-LIA -- zum Zwecke der Inventarisierung, Überwachung, Konfiguration von Netz und Endsystemen sowie für Presence/Location basierte Dienste wie E.911 (Notruflokalisierung) oder adaptierter Anzeigen am Endsystem (wie Ersthelfer-Information je nach Gebäude/Etage) sowie natürlich die Authentifizierung und Autorisierung erlaubter Geräte an der Netzinfrastruktur, drahtgebunden und drahtlos. Die Daten werden ereignisgetriggert zwischen beiden Systemen synchronisiert, so dass sogar die NAC-Lösung immer über die aktuell am Telefon gültige Rufnummer informiert ist (wiederum für das Troubleshooting/Aufsuche von Geräten sehr hilfreich).

Das zuvor beschriebene Konzept der Kopplung sowie der automatischen Autorisierung, die natürlich auch Quality-of-Service-Parameter beinhalten sollte, kann bei einer NAC-Lösung Schritt für Schritt auf alle Endgeräte ausgeweitet werden. Nach der Authentifizierung und dem optionalen Assessment, dem Überprüfen der Gerätes im Hinblick auf Schwachstellen und/oder Konfiguration, kann die gleiche Autorisierung (Policy) an jedem Ort der Infrastruktur sofort verfügbar gemacht werden. Manuelle Tätigkeiten zur Netzkonfiguration entfallen damit komplett - nicht aber natürlich das Umhertragen der Endgeräte ... . Eine weitere Anwendung für diese Funktionen findet sich im Bereich Servervirtualisierung, wo die Themen Mobility und adaptive Netzwerkkonfiguration sehr wichtig geworden sind. Auch sind Integrationen in CMDB (Configuration-Management-Databases) gemäß ITIL-Anforderungen von sehr hohem Mehrwert. Die offene Architektur des Enterasys Management-Systems macht dies ohne weiteres möglich.

Quelle: http://www.funkschau.de, 14.09.2010

Einladung und Programm Hausmesse

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Sehr geehrte Damen und Herren,

aus Anlass unseres 20-Jährigen Firmenjubiläums möchten wir Sie ganz herzlich einladen. Am 20.10.2010 möchten wir mit Ihnen gemeinsam eine Hausmesse zu spannenden  Themen der Kommunikations- und Sicherheitstechnik durchführen und anschließend bei einer Feier unser Jubiläum begehen.

Die Themen der Hausmesse sind so gewählt, dass sie sowohl unseren Kunden aus der Gesundheitsbranche als auch unseren Kunden aus Mittelstand und Industrie neue Impulse geben, wie zukünftig innovative Kommunikations- und Sicherheitstechniken eingesetzt werden können, um Probleme zu lösen oder wie eine Kundenkommunikation effektiv gestaltet werden kann. So stellen wir Ihnen u. a. drei unterschiedliche Ansätze vor, wie das Topthema Unified Communications realisiert werden kann. Ein weiterer Schwerpunkt ist der intelligente Einsatz eines Alarmierungsservers unter verschiedensten Gesichtspunkten. Außerdem stellen wir Ihnen ein innovatives, in Zusammenarbeit mit einem Kunden entwickeltes, Videoüberwachungssystem vor.  Abgerundet wird das Programm durch weitere Vorträge und einen Ausstellungsteil, der u. a. aktuelle Brandmelde- und Lichtrufsysteme präsentiert, sowie Headsets, Videotechnik, ein System zur revisionssicheren Dokumentenspeicherung und ein Patienten-Multimedia-Terminal.

Das detaillierte Tagesprogramm können Sie dem beigefügten Flyer entnehmen. Seien Sie also gespannt auf interessante aktuelle Themen und auf einen gemeinsamen entspannten Abend.

Bitte senden Sie uns das beigefügtes Antwortschreiben bis zum 04.10.2010 zurück.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch und auf Ihr Interesse.

Mit freundlichen Grüßen,

Ihre Wellner GmbH

Wir im Deutschen Handwerkerblatt

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Aus: Deutsches Handwerkerblatt Nr. 15, 12. August 2010

Regionalteil: Handwerkskammer zu Leipzig

Nutzung von Social Media-Daten zur Optimierung des Kundenservice

Nutzung von Social Media-Daten zur Optimierung des Kundenservice

von Kim Thomas

Heutige Kunden nutzen verschiedene Kanäle für die Kommunikation und Zusammenarbeit, unter anderem auch Social Media. Beinahe alle Unternehmen nutzen heutzutage Facebook, Linked-In, YouTube, Twitter und andere Angebote, und immer mehr Benutzer wickeln Ihre Geschäfte hierüber ab. Der offene Softwareansatz der Siemens Enterprise Communications und das Amazon-basierte Software Development Kit versetzt Kunden in die Lage, das Potenzial von Social Media auszuschöpfen und für die Optimierung des Kundenservice sowie zur Steigerung der Produktivität mobiler Mitarbeiter zu nutzen.

Contact Center können sowohl beim Kunden als auch beim Unternehmen, das es betreibt, für viel Frustration sorgen. Ein Kunde ruft beispielsweise beim Contact Center mit einer bestimmten Frage an, nur um zu erfahren, dass der Mitarbeiter des Contact Centers die Antwort nicht weiß und später zurückrufen wird. Der Mitarbeiter muss dann jemanden finden, der die Frage beantworten kann, die Antwort notieren und den Kunden zurückrufen, der eventuell nicht erreichbar ist. Das kostet Zeit und Geld für alle Beteiligten.

Aber so muss es nicht ablaufen. Durch die Nutzung von Social Media-Anwendungen ist es möglich, die Frustration beim Kunden und den Zeitaufwand für die Ermittlung der Antwort auf Seiten des Unternehmens zu reduzieren. Twitter kann jetzt beispielsweise in die Unified Communications-Plattform OpenScape von Siemens Enterprise Communications integriert werden. Das heißt, Mitteilungen, die in Twitter erstellt wurden, können sowohl in den OpenScape UC- als auch den Contact Center-Anwendungen verarbeitet werden – und umgekehrt.

Sheila McGee-Smith, President und Chefanalystin bei McGee-Smith Analytics, erklärt die Funktionsweise: „Nehmen wir einmal an, dass ich Siemens auf Twitter folge und Siemens mir folgt. Ich kann also Siemens direkt eine Mitteilung schicken. Was passiert dann mit der Mitteilung? Dank der OpenScape Contact Center-Software kann jetzt eine Anwendung entwickelt werden, die eine direkte Mitteilung aus Twitter heraus genauso wie jede andere Kontaktaufnahme verarbeiten kann. Die Mitteilung wird dann direkt an den Agenten geschickt, der diese Art von Fragen beantworten kann. Bei Fragen zur Abrechnung geht die Mitteilung direkt an die Buchhaltung. Bei Fragen zum Kundenservice wird die Mitteilung dorthin weitergeleitet. Handelt es sich um ein Produktproblem, wird die Mitteilung entsprechend weitergeleitet usw.“

Die Integration von OpenScape und Social Media kann bei effizienter Nutzung Zeit und Geld sparen, so Mark Straton, Senior Vice President, Solution Marketing for Voice and Applications bei Siemens Enterprise Communications: „Sie optimieren so die Kommunikation mit Ihrem Kunden und reduzieren die Anforderungen an Ihr Contact Center.“ Ein besonderer Vorteil, fügt er hinzu, liegt darin, dass Probleme leichter erkannt und umgehend behoben werden können: „Sie überwachen die Mitteilungen Ihrer Kunden proaktiv, vor allem über eingehende Schlüsselwörter. Bei Problemen können Sie dann Lösungen über eine Social Media-Anwendung kommunizieren und hierdurch die Zahl der Anrufe in Ihrem Contact Center sowie beim Support minimieren.“

Die Integration von OpenScape und Twitter wurde durch die Entscheidung von Siemens Enterprise Communications möglich, ein Software Development Toolkit in der Amazon-Cloud bereitzustellen, mit dem Softwareentwickler – gegen eine geringe Gebühr pro Stunde – neue OpenScape-Anwendungen entwickeln und testen können. Siemens hat bereits eine Anwendung zur Integration von OpenScape und Twitter entwickelt und präsentiert, es können jedoch noch viele weitere Anwendungen entwickelt werden. Da OpenScape auf offenen Standards aufbaut, etwa SOA und XML, gestaltet sich die Integration in andere Softwareanwendungen äußerst unkompliziert.

Das Toolkit bietet unzählige Möglichkeiten zur Nutzung von Social Media-Anwendungen. Social Media-Anwendungen werden in der Öffentlichkeit häufig als die Domäne der Teenager gesehen, die zum Beispiel via Instant Messaging mit Freunden chatten, Musikvideos auf YouTube abspielen oder Fotos von sich auf Facebook einstellen. Aber hier findet derzeit ein Wandel statt. Heutzutage wird Social Media zunehmend zu einem wichtigen Geschäftstool. Im Allgemeinen nutzen etwa zwei Drittel der Internetnutzer soziale Netzwerke oder Blogs, wobei auf soziale Netzwerke sogar häufiger als auf E-Mails zurückgegriffen wird. Die Geschäftsseite Linked In ist das fünft wichtigste soziale Netzwerk weltweit (hinter Facebook, MySpace, Twitter und Flixster).

Die Popularität solcher Seiten bietet Unternehmen Zugang zu zahlreichen Kunden und potenziellen Kunden. Facebook verfügt beispielsweise über 400 Millionen aktive Benutzer, wovon sich etwa 50 % täglich auf der Seite anmelden. Mehr als fünf Milliarden Content-Elemente (wie Links, Nachrichten und Blog-Beiträge) werden jede Woche auf dieser Seite eingestellt. Ähnlich verhält es sich bei Linked In, das Zugang zu unzähligen Unternehmensprofilen bietet. Für Unternehmen, die ihre Kommunikation mit Partnern und Kunden verbessern möchten, eröffnet die Möglichkeit, über Social Media ein Vielzahl von Unternehmen und Einzelpersonen zu erreichen, in Kombination mit der Anwesenheitsfunktionalität von OpenScape, die die Anwesenheit einer Person verrät, einige attraktive Verkaufsgelegenheiten.

Die Vorteile von Social Media gegenüber traditionelleren Methoden der Kommunikation, zum Beispiel E-Mail, liegen laut Mark Straton auf der Hand: „Twitter ermöglicht es Menschen, auf einfache und zeitsparende Art und Weise via Texteingabe zu kommunizieren – es besteht nicht mehr die Notwendigkeit, den PC anzuschalten oder eine lange E-Mail zu schreiben. Dies birgt auch Chancen für Unternehmen.“

Die Nutzung von Social Media versetzt Unternehmen in die Lage, die Art der Kommunikation zu bestimmen (etwa Instant Messaging, Facebook, Linked In oder Twitter usw.), auf die ihrer Ansicht nach eine Person zu einer gegebene Zeit am besten erreicht werden kann. Richard Edwards, Chefanalyst bei Ovum, erläutert dies so: „Wenn es angemessener erscheint, kann die Mitteilung über einen Twitter-Client statt über den Posteingang zugehen – dies stellt dann eine effiziente Nutzung der Technologie dar.“

Die Integration von Social Media kann jedoch nicht nur im Contact Center von Vorteil sein. Viele Geschäftskunden haben bereits erkannt, dass OpenScape eine nicht unwesentliche und zeitnahe Kapitalrendite nach sich zieht und Kostensenkungen bei Telefonkonferenzen und mobilen Mitarbeitern, Hardware-Konsolidierung sowie – dank Funktionen wie Anwesenheitsstatus – Produktivitätssteigerungen ermöglicht.

Die Integration in Social Media ermöglicht es Unternehmen, durch Hinzufügen von Ortsinformationen weitere Vorteile aus der Anwesenheit zu ziehen. Mobile Benutzer könnten eine Mitteilung erstellen (in Twitter oder einer anderen Social Media-Anwendung), die automatisch deren Anwesenheitsstatus, Status und bevorzugte Kommunikationsmethode aktualisiert (etwa Telefon, Instant Messaging oder E-Mail). Durch das Übermitteln einer Mitteilung per Telefon, etwa mit dem Inhalt „Ich gehe jetzt an Board eines Flugzeugs“, könnte der Anwesenheitsstatus automatisch zu „Nicht erreichbar“ wechseln. Der Status wechselt dann automatisch wieder zu „Erreichbar“, wenn die Mitteilung „Ich bin gerade in Los Angeles gelandet“ übermittelt wird. 

Die indirekten Vorteile – einfachere und schnellere Kommunikation – liegen auf der Hand, aber McGee-Smith ist überzeugt, das die Integration von Social Media auch direkte Vorteile bringt: „Die Verbesserung des Kundenservice hat Auswirkungen auf das Geschäftsergebnis. Es ist schön zu wissen, dass jemand am Schreibtisch sitzt und für einen Anruf bereitsteht. Noch besser ist es allerdings zu wissen, dass eine Kundenanfrage zeitnah beantwortet werden konnte und der Kunde zufrieden ist, was letztlich die Kundenbindung verstärkt.“

Quelle: Siemens Enterprise Communications GmbH & Co. KG 2010, Open Mind Newsletter, Ausgabe 13

Offene Stellen

Wir suchen noch ab August 2010 einen Lehrling für IT/Kommunikationselektroniker oder BA-Studenten für den Studiengang Elektrotechnik mit Spezialisierung Kommunikationstechnik an der BA Bautzen.

Außerdem haben wir eine offene Stelle im Bereich Service für Sicherheitstechnik (Brand- und Einbruchmeldeanlagen, Videotechnik), die sofort besetzt werden kann.

Details finden sich unter:

http://www.wellnergmbh.de/index.php/offene-stellen-und-ausbildung.html

Bei Interesse oder für Rückfragen steht Ihnen Frau Leine, Tel. 034292 71611 zur Verfügung.

Re-Audit nach GoForward! und zum Bestätigen des Plus Partner Status

Die Wellner GmbH hat erfolgreich ein Re-Audit im Rahmen der Partnerschaft mit Siemens Enterprise Communications GmbH & Co. KG (SEN) absolviert. Das Re-Audit bestätigt die Plus-Partnerschaft für Small/Medium Enterprise Systems und unterstreicht die Leistungsfähigkeit unserer Firma. 

 

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Wir freuen uns auf eine weiterhin erfolgreiche Zusammenarbeit mit SEN und spannenden Weiterentwicklungen des SEN OpenScape Portfolios.

 

Ihre Wellner GmbH

Gerichshain und Dresden

"Dieser Weg ist unumkehrbar" / Festnetz/Breitband / Marktreports / Telecom Handel - www.telecom-handel.de

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Telecom HandelMarktreportsFestnetz/Breitband"Dieser Weg ist unumkehrbar"

"Dieser Weg ist unumkehrbar"

09.03.2010 Waltraud Ritzer

SEN-Deutschlandchef Stefan Herrlich

Interview mit Deutschlandchef Stefan Herrlich: Siemens Enterprise Communications (SEN) setzt verstärkt auf den indirekten Vertrieb. Das Neukundengeschäft im Mittelstand soll sukzessive komplett an den Channel übergeben werden.

Kulturwandel bei Siemens Enterprise Communications (SEN): Der ITK-Hersteller möchte seine Partner künftig stärker in die Vermarktung seiner Lösungen einbeziehen; bislang setzten die Münchner vor allem auf den eigenen Vertrieb. Der Strategiewechsel soll in allen Kundensegmenten umgesetzt werden: bei den globalen und nationalen Großkunden, aber auch im Bereich des Small und Medium Business (SMB).

Das Mittelstandssegment möchte SEN mittelfristig komplett an die Distributoren und deren Fachhandelspartner übergeben. Im Gespräch mit Telecom Handel berichtet Stefan Herrlich, Geschäftsführer Deutschland und Leiter Vertrieb EMEA bei SEN, über die Herausforderungen bei der Umsetzung dieser neuen Unternehmensphilosophie und gibt Einblicke in seine weiteren Pläne für das SMB-Segment.

Telecom Handel: Herr Herrlich, vielen Partnern – gerade im SMB-Segment – fällt es schwer, an die konsequente Umsetzung Ihrer neuen Channelstrategie zu glauben. Denn schon einmal hatte SEN versucht, das Mittelstandsgeschäft an den indirekten Vertrieb auszulagern, auch damals unter Ihrer Leitung …
Stefan Herrlich: Ja, wir hatten damals angekündigt, verschiedene Kundensegmente zukünftig mehrheitlich mit Partnern zu bearbeiten. Das Segment unter zehn Teilnehmern hatten wir in einem ersten Schritt dann auch erfolgreich komplett an die Distribution und den Fachhandel übertragen. Allerdings wurde dies dann wieder aus damals guten Gründen zurückgezogen. Aus heutiger Sicht war das ein Fehler.

Telecom Handel: Und dieses Mal wird es keine Kehrtwende geben?
Herrlich: Der Weg, den wir jetzt eingeschlagen haben, ist unumkehrbar. Klar ist aber auch, dass wir um das Vertrauen der Partner erneut werben müssen. Das Feedback, welches ich in meinen Gesprächen mit den verschiedensten Partnern bekomme, ist jedoch mehr als ermutigend.

Telecom Handel: Was geschieht nun mit Ihrem Direktvertrieb, zum Beispiel den 135 Vertriebsbeauftragten im heutigen SMB-Segment?
Herrlich: Die Aufgabe unserer Mitarbeiter im direkten Vertrieb wird sich stärker auf die strategische Marktanteilsentwicklung in den zugewiesenen Kunden- und Marktsegmenten fokussieren. Sie sollen das Potenzial ihrer Kunden und Regionen erschließen und so die Marktanteile für SEN weiter ausbauen und dabei insbesondere die Möglichkeiten und Fähigkeiten unserer Partner nutzen. Jeder Direkt-vertriebsbeauftragte wird künftig stärker an der Marktausschöpfung seines Gebietes gemessen und weniger daran, wie viele Aufträge er persönlich akquiriert. Die VBs entwickeln sich so stärker hin zu ‚Direct Touch‘-Mitarbeitern.

Telecom Handel: Ziehen Sie die VBs denn sofort aus der Direktvermarktung zurück?
Herrlich: Wir können auch hier nicht einfach den Schalter umlegen, wir haben ja auch einen großen Kundenpark mit den entsprechenden Miet- und Wartungsbeständen. Allein in diesem Segment sprechen wir von ungefähr 80.000 Miet- und Wartungsverträgen, die in der Regel eine Laufzeit von noch bis zu fünf Jahren haben. Wichtig dabei ist, dass es uns nicht darum geht, einfach unsere bestehenden Kundenbestände auf Partner zu übertragen, sondern perspektivisch mit Partnern weiteres und neues Geschäft für SEN zu generieren. Entsprechend werden wir die Partner unterstützend begleiten.

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